Messen und Steuern – statt Wahrsagen und Kontrolle

 

 

 

 

 

Personalentwicklung und ROI?

„Wie messe ich den Erfolg der Maßnahmen?“
„Wie kontrolliere ich, dass die Mitarbeiter auch lernen?“

Das sind meist die ersten und in vielen Unternehmen die entscheidenden Fragen.
So auch in unserem letzten Webinar „Wie lernen Spaß macht und die Arbeit unterstützt.“

Selbstverständlich und das ist auch gut so, müssen Organisationen darauf achten, dass sich ihre Investitionen lohnen.
Ansonsten werden sie auf Dauer am Markt nicht bestehen können. Ob es sich um eine neue Lagerhalle oder die Anschaffung von Robotern handelt.

Auch Learning und Development muss nachweisen, dass sich die Investitionen lohnen.
Und die Personalentwickler selbst wollen wissen, ob ihre Maßnahmen wirklich funktionieren.

 

Bisher war das schwierig, bis unmöglich.

 

Der Output von Präsenzveranstaltungen ist kaum messbar ist. Um überhaupt etwas in der Hand zu haben, werden daher am Ende „Evaluationsfragebogen“ ausgefüllt. Jeder von uns weiß, dass dies kein Indiz dafür ist, dass man den Stoff verstanden hat oder gar anwenden kann. Meta‐Studien konnten nachweisen, dass zwischen der Zufriedenheit am Ende eines Kurses und dem Lernerfolg kein Zusammenhang bestehen muss (vgl. Alliger & Janak, 1989; Gessler & Sebe‐Opfermann, 2011).
Resultat:
Der Aufbau und die Durchführung dieser Veranstaltungen sind auf gute Bewertungen ausgelegt. Die Ergebnisse sind daher sehr ähnlich. Da der Output nicht gemessen werden kann, steuert man über den Input, den Preis. Gris legt hierzu in seinem Buch „Die Weiterbildungslüge“ dar, dass Seminare nichts bringen und die Unternehmen nur Geld kosten bei keinem vergleichbaren Mehrwert. (Gris, R. (2008): Die Weiterbildungslüge: Warum Seminare und Trainings Kapital vernichten und Karrieren knicken. Campus, Frankfurt am Main)

 

Im Rahmen des E-Learning kam dann die Stunde der messbaren Ergebnisse. Wir können nachvollziehen, wer sich wann angemeldet hat. In welcher Zeit ein WBT mit welchem Erfolg durchgearbeitet hat. Diese Daten dienen als Indiz, dass die Qualifizierungsmaßnahmen sinnvoll sind. Leider ist die Akzeptanz bei den Lernern nicht sehr hoch. Da ihnen Einerseits die schöne Umgebung der Präsenzveranstaltungen genommen wurde und sie sich Andererseits der Kontrolle ausgesetzt sehen.
Resultat:
Quantitative Messungen sollen Qualität suggerieren, die es nicht gibt. Und die Akzeptanz bei den MitarbeiterInnen ist nicht hoch, da sie keine Zeit haben die Kurse während der Arbeitszeit zu machen und sich kontrolliert fühlen.

 

Seit Kirkpatrick (Kirkpatrick, D.L.; Kirkpatrick, J.D. 2012) wissen wir, dass die effektivste und effizienteste Form des Lernens im Arbeitsprozess stattfindet.
Wie können Unternehmen diese Erkenntnis nutzen und die Qualität der Kompetenzentwicklung messen?

 

Messen um zu steuern

 

Performance Support in Verbindung mit Workplace Learning bietet uns die Möglichkeit einen direkten Zusammenhang zwischen Aufwand und Ertrag herzustellen.
Wir können den Output und den Einfluss der Maßnahmen auf die Arbeitsergebnisse ohne Kontrolle messen. Durch schnelle Hilfe, Qualifikation und Kompetenzentwicklung während des Arbeitens.

„Was Du nicht messen kannst,
kannst Du nicht lenken.“
Peter Drucker


Nehmen wir ein Beispiel:

Im Zuge der Digitalisierung werden neue Dienstleistungen und Prozesse erstellt. Die Mitarbeiter sind frühzeitig in die Entwicklung einbezogen (Social Collaboration) und erhalten Informationen über die neuen Prozesse. Im Arbeitsprozess zur Erstellung der Dienstleistung erhalten sie über das Performance Support System die zu jedem Prozessschritt notwendigen Informationen und Hilfestellungen.

Wodurch die

  • Qualitätsmaßstäbe eingehalten werden (Performance Support),
  • Qualität verbessert werden (Austausch von Erfahrungswissen),
  • Prozesse verbessert werden (Probleme werden transparent),
  • individuellen Entwicklungen gezielt gesteuert werden (Workplace Learning),
  • Produktivität durch eine gezielte Informations- und Wissensversorgung erhöht wird.

Das führt dazu, dass Sie den Umsatz steigert können, da eine immer gute Qualität gewährleistet ist. Probleme schnell erkannt und gelöst werden. Und Kundenwünsche schnell von allen Mitarbeitern umgesetzt werden können.

Das Messen und Monitoring des Nutzens von Personalentwicklungsmaßnahmen (Qualifizierung und  Kompetenzentwicklung) wird dann direkt mit Output-Kennzahlen des Unternehmens verknüpft.

Die Kosten für Aus- und Weiterbildung können reduziert werden. Da lernen und Personalentwicklung gezielt im Arbeitsprozess stattfindet (siehe Studie von Kirkpatrick).
Die Suche nach Informationen kann erheblich reduziert werden (Zeitersparnis).
Das Erfahrungswissen einzelner Mitarbeiter kann schnell allen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden (Wissen aller).

 

Im Endergebnis steigt das EBIT, die Kunden- und die Mitarbeiterzufriedenheit.

Durch die Kombination von Performance Support und Social Workplace Learning zur Kompetenzentwicklung sind

  • Organisationen (Umsatz, EBIT, Unternehmenswert) und
  • Mitarbeiter (Lern- und Entwicklungserfolge, weniger Stress, höhere Motivation)

endlich in der Lage gezielt ihre Entwicklung nach dem Output zu steuern.

 

Unternehmenswerte schaffen

Schon heute spielt das Human Capital bei der Unternehmensbewertung an der Börse eine wichtige Rolle.
Das sehen wir bei der Bewertung von Apple, Google oder Facebook.
Im Rahmen der weiteren Digitalisierung, dem Fachkräftemangel und der Diversifizierung wird sich dieser Trend verstärken.
Bei der Bewertung kann Performance Support in Verbindung mit Social Workplace Learning beitragen.

Kein Wahrsagen, keine Vermutungen – Messen und steuern Sie die tatsächliche Performance.

 

Fazit:

 

Durch Performance Support in Verbindung mit Social Workplace Learning

  • messen Sie die direkten Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg.
  • erhöhen Sie den Unternehmenswert.
  • steigern Sie Umsatz und EBIT.
  • ermitteln Sie den ROI.
  • steuern die Mitarbeiter ihre (selbstorganisierten) individuellen Entwicklungsmaßnahmen.
  • senken Sie den Aufwand der Informationssuche.
  • verbessern Sie den Umgang mit Wissen.
  • forcieren Sie die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit.

 

Wir suchen Organisationen und Menschen, welche endlich mit harten Zahlen den Beitrag der Personalentwicklung zum Unternehmenserfolg messen wollen oder schon messen.
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Weitere Informationen erhalten Sie in den nächsten Wochen in unserem Mitgliederbereich der Competence House Academy.

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